Jeder in Österreich Wahlberechtigte ist willkommen, die Seite zu benutzen. Er kann Standpunkte innerhalb, links und rechts der Mitte vertreten.
Wie finanziert sich die Seite?Derzeit aus unbezahlter Arbeit und dem Privatvermögen der Beteiligten. Die Kosten für das Betreiben der Seite sind derzeit (27/12/2022) niedrig und belaufen sich auf etwa 20 € / Jahr.
Woher weiß ich, dass Sie meine Daten nicht verkaufen?Unsere Seite ist ein rein idealistisches Projekt und derzeit rein gemeinnützig. Es geht uns bei diesem Projekt nicht um Geld, da die Gründer bereits einen Vollzeitjob haben. Gegen Prestige und einen guten Ruf ist nichts einzuwenden, dieser könnte aber leicht verloren gehen, wenn wir achtlos mit den Daten umgehen.
Woher weiß ich, dass die Daten in internet-demokratie nicht manipuliert werden, beispielsweise indem Zustimmungen und Ablehnungen zu Gesetzesvorhaben verfälscht werden?Ein Wähler kann immer seine Zustimmungen oder Ablehnungen einsehen. Würde die internet-demokratie.at Ergebnisse fälschen, wäre dies für die Benutzer sichtbar. Beispielsweise würden etliche links gerichtete Nutzer wundern, wenn sie plötzlich einem rechts gerichteten Gesetz zugestimmt hätten. Da sie jederzeit ihren Abstimmungsverlauf sehen können, würde ihnen eine Fälschung der Rohdaten auffallen.
Welche Systeme werden verwendet?Ja, Demokratie bedeutet zunächst: Die Mehrheit tyrannisiert die Minderheit. Das klingt schrecklich. Schrecklicher ist, dass eine Minderheit, beispielsweise der Adel, eine religiöse Autorität, eine Oligarchengrupppe, oder ein Diktator die Mehrheit tyrannisiert. Demokratie ist kein perfektes System und nicht die Lösung für alle Probleme und verhindert auch nicht jede Ungerechtigkeit. Sie erfüllt auch nicht die persönlichen Freiheitsbedürfnisse jedes einzelnen. Völlige Fairness ist nicht das Ziel, sondern eine höhere Beteiligung des Wählers an der Gesetzgebung. Gesetze haben immer den Nachteil, dass die für alle gelten, ob sie einem zusagen oder nicht.
Es ist total unfair, dass nur Österreicher wahlberechtigt sind. Warum kann nicht jeder wählen?Wahlberechtigt ist jeder in seiner Heimat. Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass andere Länder auch eine Internet-Demokratie einführen. Wäre jeder wahlberechtigt, wäre dies unfair, weil dann der Wahlberechtigte mehr Stimmen hat, eine hier und eine in seiner Heimat, während der Österreicher nur eine Stimme hat.
Das ist PopulismusJa, vollkommen. Wir machen Politik für den Wähler und die Mehrheit. Wir sehen Politik als Dienstleister für den Wähler, nicht als moralische Instanz, die den Wähler betreuen muss.
Wer ist der Gründer dieser Seite?Albert Hesse, geboren am 09.11.1976 in Linz